Zusammen haben die Bündnispartner ein umfassendes Versorgungskonzept für Petit Goave erstellt. Geplant ist eine langfristige Zusammenarbeit zwischen mehreren Hilfsorganisationen (AWO, ADRA, ASB, Help, arche noVa), wobei jede ihr spezifisches Fachwissen einbringt (u.a. Bau von Notunterkünften, Wasser- und Sanitärversorgung, medizinische Versorgung und Gesundheitsprävention). arche noVa wird zunächst die Wasserversorgung im Ortsteil Tiginnen (ca. 5000 Bewohner) übernehmen. Geplant ist weiterhin der Bau von 20 öffentlichen Toiletten sowie die Reparatur beschädigter Wasserleitungen, Quellfassungen und Brunnen (in der ländlichen Umgebung der Stadt). Auch die Wasser- und Sanitärversorgung kombiniert mit Hygienebildung an Kinderzentren und Schulen wird derzeit geprüft.
Galerie: Die Wassertanks im Feldhospital erfreuen sich großer Beliebtheit (4 Bilder)
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Viele Menschen kommen mit Eimern zur Wasserstelle von arche noVa in Carrefour / Foto: Freccia/ADH
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04.02.2010 Aus einer Mail von Sven Seifert (derzeit in Haiti): "Heute ist es drei Wochen her, seit in Haiti die Erde bebte und ich in der Nacht vom Seismischen Frühwarnsystem eine SMS der Alarmstufe Rote erhielt. Was uns hier erwartete übertraf meine Befürchtungen und die Schwierigkeiten vor Ort brachten uns manchmal nahe an den Rand der Verzweiflung.
Drei Wochen sind kurz, aber mir kommen sie wie eine Ewigkeit vor. Eine gefühlte Ewigkeit, in der ich jeden Tag Stunden lang im Auto sitze um von A nach B zu kommen. Um mich herum nichts als Ruinen und campierende Menschen auf Strassen und Plätzen. Die Telefone funktionieren nur schlecht, was die Kommunikation schwierig macht und an den Nerven zehrt. Mein tägliches Brot: Koordinationsmeetings, die nur selten handfeste Informationen bringen, aber für eine Grundabstimmung zwischen den vielen Organisationen notwendig sind.
Sven Seifert (Projektleitung arche noVa-Nothilfeeinsatz Haiti/ Foto: Freccia/ADH)
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Trotz allem kann ich zufrieden sein mit dem, was wir in der kurzen Zeit mit wenig Geld geleistet haben. Vergleiche ich es mit den anderen weitaus größeren Organisationen, sieht unsere Zwischenbilanz gut aus. Einige Teams, die über wesentlich mehr Finanzen verfügen, tun teilweise abstruse Dinge, wie das Einfliegen von Trinkwasseranlagen ohne technischen Hintergrund und ohne Fachleute vor Ort, die diese aufbauen können. Dies bringt dann zum Stress auch noch Frust. Zum Glück ist jeder Tag eine Herausforderung, und wenn ich manchmal ausgebrannt bin und nur noch nach Hause will, bringen sechs Stunden Schlaf wieder Kraft, am nächsten Tag weiterzumachen. Haiti und die Weltgemeinschaft steht am Anfang einer großen Herausforderung, nicht nur das Land wiederaufzubauen, sondern den Menschen, die überlebten eine bessere Zukunft zu bringen. Auch dafür lohnt es sich, hier zu sein und Kraft zu finden."
01.02.2010 Seit dem Wochenende steht eine von arche noVa installierte Trinkwasseraufbereitungsanlage in der Stadt Carrefour und versorgt dort die Bewohner eines Elendsviertels mit dem so dringend benötigten Trinkwasser. Carrefour, direkt neben der Hauptstadt Port-au-Prince gelegen, ist mit 500.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Haitis. Geprägt von Elendsvierteln, Kinderarbeit und hoher Kriminalität, galt die Stadt bereits vor dem Erdbeben als No-Go-Area. „Hier ist internationale Hilfe bisher kaum angekommen. Enge Gassen und schmale Schotterpisten erschweren zusätzlich den Weg für Hilfslieferungen und Wasseraufbereitungstechnik.“, schreibt Sven Seifert aus Carrefour.
Galerie: Trinkwasserversorgung in Carrefour (6 Bilder)
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In Leogane konnten neben der Wasserversorgung auch Waschgelegenheiten für die Patienten im Feldhospital eingerichtet werden. Am Montag, 1. Februar, beginnen im Feldhospital die Bauarbeiten für temporäre Sanitäranlagen. Unterstützt werden die arche noVa-Mitarbeiter von einer UN-Truppe aus Sri Lanka (der Offizier hat die Arbeit des Dresdner Vereins noch aus der vom Tsunami betroffenen Region um Batticaloa in guter Erinnerung).
„Hinweisen der Bevölkerung zufolge, gibt es in der sehr bergigen und schwer zugänglichen Umgebung von Leogane noch immer Tausende Menschen, die bisher kaum Hilfe erhalten haben.“, berichtet Wolfgang Brundiers nach Gesprächen mit Bewohnern der Flüchtlingslager um Leogane. Am Mittwoch, 3. Februar wird sich ein Erkundungsteam (Sven Seifert, die beiden mexikanischen Ärzte und ein lokaler Mitarbeiter) per Hubschrauber auf den Weg in die Bergregion machen, um den Hilfsbedarf zu ermitteln und die Verteilung von Medikamenten und Nahrungsmitteln vorzubereiten.
Die Überwachung der Trinkwasseraufbereitung haben inzwischen Thomas und Philipp Scheibner (die am vergangenen Mittwoch von Dresden nach Haiti aufgebrochen sind) übernommen. Am Sonntag Abend sind Tom Wenzel sowie Erik und Dolores Rescheleit wohl behalten nach Deutschland zurückgekommen.
Die Lage in und um Leogane und in den Flüchtlingslagern ist ruhig. In den letzten drei Tagen hat es keine Erdbeben mehr gegeben. Auch die Lebensmittelverteilungen in den Flüchtlingslagern verlaufen sehr organisiert und im Allgemeinen ohne Zwischenfälle.
Wasser- und Hygieneversorgung für ein Feldkrankenhaus und Flüchtlinge in Leogane
Galerie: Wasser und medizinische Hilfe für die Menschen in Leogane (8 Bilder)
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27.01.2010 In und um Leogane, einer Stadt ca. 35 km südwestlich von Port-au-Prince und nahe der Epizentren der Erdbeben gelegen, wurden ca. 80% der Häuser zerstört, darunter das zentrale Krankenhaus in der Innenstadt. Gemeinsam mit dem THW (Technisches Hilfswerk) übernimmt arche noVa die Wasserversorgung an zentralen Stellen der Stadt – so die Reparatur eines Brunnens nahe des Krankenhauses und die Einrichtung einer Wasserverteilung auf dem Marktplatz.
Der Bedarf an Trinkwasser, medizinischer Hilfe und Nahrungsmitteln in den Flüchtlingslagern in und um Leogane ist riesig. „Die Zahl der Flüchtlinge in den Camps steigt mit jedem neuen Tag und ein Ende der Flüchtlingsströme ist noch nicht abzusehen.“, berichtet Sven Seifert. Neben dem Aufbau einer Wasserversorgung in den Flüchtlingslagern und dem mobilen Einsatz des zweiköpfigen mexikanischen Ärzteteams unterstützen die Mitarbeiter von arche nova die Kollegen der Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) bei der Verteilung von Nahrungsmitteln. Weiterhin ist die Errichtung von temporären Waschplätzen und Toiletten geplant. „Die Hygieneversorgung in den Camps drängt - nicht zuletzt wegen der Seuchengefahr“, so Seifert.
Transport der Trinkwasseraufbereitungsanlagen nach Leogane
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Nachschub aus Deutschland/ Dresden
Am Montag Abend ist weitere Technik zur Trinkwasseraufbereitung aus Deutschland mit einem Hilfstransport des THW in Santo Domingo eingetroffen (u.a. Aggregate zur Stromversorgung, Mineralsalz). Der zügige Weitertransport ins Katastrophengebiet wird mit Hilfe der GTZ organisiert. Am Mittwoch fliegen zwei weitere Dresdner Techniker (Thomas und Phillip Scheibner; Vater und Sohn) nach Santo Domingo. Sie werden in den kommenden Tagen das Team in Leogane verstärken und den Betrieb der Trinkwasseraufbereitungsanlagen überwachen.
arche noVa e.V. bittet dringend um Spenden für den Nothilfeeinsatz in Haiti: arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. Bank für Sozialwirtschaft: Konto 35 73 500 / BLZ 850 20 500 Stichwort: Erdbeben Haiti
25.01.2010 arche nova-Mitarbeiter sind inzwischen auch in Leogane - einer weiteren schwer zerstörten Stadt ca. 35 km südwestlich von Port-au-Prince im Einsatz. Seit Wochenbeginn versorgt eine der Trinkwasseraufbereitungsanlagen des Vereins dort ein Feldhospital, in dem die Erdbebenopfer zunächst von argentinischen Ärzten in Zelten versorgt werden. Das zentrale Krankenhaus in der Innenstadt wurde vom Erdbeben schwer zerstört, weshalb das Behelfskrankenhaus durch Mitarbeiter vom Malteser Hilfsdienst gezielt ausgebaut wird, um möglichst viele Verwundete versorgen zu können. Der (Trink-)Wasserbedarf ist enorm, zumal auch das angrenzende Flüchtlingslager bisher unversorgt ist.
Die beiden mexikanischen Ärzte, die das arche noVa-Team seit Samstag verstärken, helfen den argentinischen Kollegen bis Dienstag bei der Patientenversorgung. Danach werden sie als mobiles medizinisches Einsatzteam in den vielen umliegenden Flüchtlingslagern helfen (finanziert mit Hilfe der Arbeiterwohlfahrt), die inzwischen auch immer mehr Flüchtlinge aus Port-au-Prince aufnehmen. Der Bedarf an (Trink-)Wasser, Nahrungsmitteln, medizinischer Versorgung, Sanitäreinrichtungen, Hygieneartikel und nicht zuletzt Notunterkünften ist überall in den Flüchtlingslagern ungebrochen hoch.
Galerie: Erste Eindrücke aus Port-au-Prince (5 Bilder)
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Allein im Stadtgebiet von Port-au-Prince leben derzeit über 600.000 Menschen ohne Notunterkünfte, ohne gesicherte Wasser-, Sanitär- und Gesundheitsversorgung. Viele Menschen verlassen die Hauptstadt und versuchen in den ländlichen Gebieten unter zu kommen, wo sich der Versorgungsdruck - wie etwa auch in Leogane - entsprechend stark erhöht. Die haitianische Regierung rechnet mit bis zu einer Million Flüchtlingen und ruft die internationalen Hilfsorganisationen zur Stabilisierung der bestehenden Flüchtlingslager auf, um genügend Zeit zur Identifizierung neuer geeigneter Standorte für die längerfristige Unterbringung der Menschen zu finden – zumal in Haiti in einigen Wochen die Regenzeit einsetzen wird.
arche noVa e.V. bittet dringend um Spenden für den Nothilfeeinsatz in Haiti: arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. Bank für Sozialwirtschaft: Konto 35 73 500 / BLZ 850 20 500 Stichwort: Erdbeben Haiti
online Spenden für Haiti
Warten auf Hilfe - Hunderte stehen nach Nahrungsmitteln an
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Galerie: Bilder aus Leogane - 35 km südwestlich von Port-au-Prince (2 Bilder)
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22.01.2010 arche noVa übernimmt die Wasserversorgung für ein Krankenhaus in Port-au-Prince (Hopital du Canapé Vert). Dort warten die OP-Teams dringend auf keimfreies Wasser. Mit ersten Notreperaturen am Versorgungssystem der Klinik beginnen heute die Mitarbeiter von arche noVa. Eine aus Dresden eingeflogene Trinkwasseraufbereitungsanlage wird am Wochenende dort installiert.
Am Samstag werden auch die beiden von arche noVa engagierten Ärzte aus Mexiko in Port-au-Prince eintreffen. Sie sollen voraussichtlich als mobiles medizinisches Team in den Flüchtlingslagern rund um Port-au-Prince bei der Versorgung der vielen Verletzten helfen.
Hunderte Flüchtlingslager haben sich in Port-au-Prince gebildet – auch hier wird arche noVa bei der Trinkwasserversorgung helfen. Insgesamt kommen pro Tag etwa 150.000 Liter Trinkwasser bei den zwei Millionen Menschen in der zerstörten Hauptstadt an. Bei weitem nicht genug! „Im 5-Minutentakt landen und starten die Flugzeuge mit Hilfsgütern am Flughafen von Port-au-Prince. Die Menschen auf der Straße sehen das und fragen uns: Wann kommt die Hilfe bei uns an?“, berichtet Sven Seifert am Telefon.
arche noVa e.V. bittet dringend um Spenden für den Nothilfeeinsatz in Haiti: arche noVa – Initiative für Menschen in Not e.V. Bank für Sozialwirtschaft: Konto 35 73 500 / BLZ 850 20 500 Stichwort: Erdbeben Haiti
Ein Teil des arche noVa-Teams bricht heute mit Mitarbeitern der deutschen Botschaft und Vertretern anderer Hilfsorganisationen in den Südwesten auf. (die Region, in der die Epizentren der Erdbeben lagen). Ziel ist die Stadt Leogane, wo die Hilfe bisher nur langsam ankommt.
Nahrungsmittel, Wasser und Medizin - dringend benötigt
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21.10.2010 (Donnerstag): Das Nachbeben hatte am Mittwoch für erneutes Chaos und Kommunikationsschwierigkeiten gesorgt. Am Nachmittag besprachen Sven Seifert und Erik Rescheleit mit dem Technischen Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen den Bedarf in den Bereichen Wasser & Sanitär.
Dolores Rescheleit fährt nun ebenfalls nach Port-au-Prince. Die Bestandsaufnahme zur Situation der Flüchtlinge in der Grenzregion zur Dominikanischen Republik ist zunächst abgeschlossen. Die medizinische Versorgung in diesem Gebiet ist vergleichsweise gut und die meisten Flüchtlinge sind bisher bei gastfreundlichen Familien in der Region untergekommen.
Unkompliziert und hilfreich gestaltet sich die Kooperation mit anderen Hilfsorganisationen. So arbeitet arche noVa vor Ort eng mit den Kollegen vom Deutschen Entwicklungsdienst (DED) zusammen. Neben logistischer Unterstützung sind die ortskundigen Mitarbeiter des DED auch eine wichtige Informationsquelle. Ein Ingenieur, der südöstlich von Port-au-Prince für die haitianische Wasserbehörde arbeitet, berichtet von großem Hilfsbedarf.
Von Deutschland aus fliegt am Montag ein Hilfstransport des THW ins Krisengebiet. arche noVa wird Generatoren und Labormaterial zur Wasseranalyse mitschicken
Galerie: Erste Eindrücke aus Port-au-Prince (5 Bilder)
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20.01.2010 (Mittwoch): Gegen 6.00 Uhr Ortszeit gab es ein starkes Nachbeben in Haiti (Stärke 6,1 auf der Richterskala). Das Epizentrum lag etwa 60 km südwestlich von Port-au-Prince. Die Erschütterungen waren auch in Port-au-Prince massiv zu spüren. Die arche noVa-Mitarbeiter sind wohlauf.
"Wir haben die Nacht in Schlafsäcken auf einem Balkon verbracht. Als das Beben kam, sind wir so schnell wir konnten aus dem Hotel gerannt." Sven Seifert und Erik Rescheleit wurden im Schlaf überrascht. Beide sind unverletzt, doch die Anspannung kann man selbst durchs Telefon hören. Vier Stunden später herrscht immer noch Chaos auf den Straßen. Häuser, die nach dem schweren Beben von letzter Woche noch standen, aber bereits instabil waren, haben dem Nachbeben nicht standgehalten.
19.01.2010 (Dienstag): Sechs Mitarbeiter von arche noVa sind in Santo Domingo eingetroffen. Mittwochmorgen brechen zwei von ihnen auf dem Landweg nach Port-au-Prince auf, um sich dort in der deutschen Botschaft mit anderen Hilfsorganisationen auszutauschen und die konkreten Hilfsmaßnahmen abzustimmen.
Zwei weitere Mitarbeiter fahren ins Grenzgebiet zwischen Dominikanischer Republik und Haiti, wo Flüchtlingslager eingerichtet werden. Sie wollen sehen, ob dort Hilfe bei der Wasserversorgung nötig ist. Die beiden Techniker aus Dresden (Tom Wenzel und Karsten Hiller) werden derweil in Santo Domingo das nötige Zubehör für die Trinkwasseranlagen organisieren. Bei Bedarf starten sie sofort konkrete Hilfsmaßnahmen.
Mit den Trinkwasseraufbereitungsanlagen kann arche noVa 10.000 Menschen pro Tag mit sauberem Wasser versorgen.
Hilfe kommt auch aus Mexiko: Aus dem Projektgebiet von arche noVa in Tabasco. Unsere mexikanische Partnerorganisation CAM entsendet zwei junge mexikanische Ärzte (Luz maria Soto Pizano & Alejandro Soto Castillo) nach Haiti und wird zusätzlich in Pallenque eine Spendensammlung für arche noVa-Projekte in Haiti initiieren. Hintergrund: arche noVa unterstützt eine lokale indigene Frauengruppe in Tabasco, die 2007 von der schweren Flut in Mexiko betroffen waren. Unsere Partnerorganisation vor Ort ist CAM, eine Nichtregierungsorganisation, die sich im Bereich Frauengesundheit, Gewaltprävention in Familien und indigene Naturmedizin in Mexikos Bundesstaat Chiapas einsetzt.
15.01.2010 (Montag): Sechs Mitarbeiter und zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen sind auf dem Weg ins Katastrophengebiet. 50.000 Euro hat arche noVa aus dem eigenen Nothilfefonds für die Erstversorgung der Erdbebenopfer zur Verfügung gestellt und bittet im Rahmen des Bündnisses "Dresden Hilft" mit der Landeshauptstadt die Bevölkerung dringend um Spenden für die Erdbebenopfer.
Oberbürgermeisterin Helma Orosz: „Ich freue mich, dass die Erfahrung und das Know-How der Dresdner Hilfsorganisation in Haiti wirkungsvoll zum Einsatz kommen kann. Dafür braucht arche noVa dringend Spenden. Darum bitte ich die Dresdnerinnen und Dresdner: Helfen Sie mit, die Not der Überlebenden auf Haiti zu lindern, unterstützen Sie die Hilfsaktion aus Dresden und die Arbeit von arche noVa im Krisengebiet. Jeder Euro zählt!“
Die Helfer vor Ort: Projektleitung: Sven Seifert (Geschäftsführer und Auslandsprogrammleiter von arche noVa) Projektkoordination: Wolfgang Brundiers und Erik Rescheleit (beide waren bereits bei anderen Erdbebenkatastrophen für arche noVa im Einsatz) Bedarfsananlyse und Kommunikation: Dolores Rescheleit (Projektleiterin verschiedener Entwicklungshilfeprojekte in Afrika) Technik: Karsten Hiller und Tom Wenzel (Dresdner Wasserexperten, sie werden vor Ort die Bedienung der beiden Trinkwasseraufbereitungsanlagen übernehmen)
Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA): Mit einer Leistung von 600 Litern Trinkwasser pro Stunde, können damit ca. 10.000 Menschen pro Tag mit Trinkwasser versorgt werden.
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