Suche nach Brauchbaren in den Trümmern seines ehemaligen Hauses
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Aus Petit Goave, 60 Kilometer westlich von Port-au-Prince, schildert Anderson seine Eindrücke: „Die Menschen brauchen für sich und ihre Kinder eine Perspektive. Sie sind auch einen Monat nach der Katastrophe dringend auf Hilfe angewiesen.“ Noch fließe kein Wasser durch die zerstörten Leitungen, noch sei keine eingestürzte Schule wieder aufgebaut, keine Straße repariert. Gestern starteten Generalsekretär Ban Ki Moon und Sonderbotschafter Bill Clinton in New York den bisher größten Spendenaufruf in der Geschichte der Vereinten Nationen. Für das in seinen Grundfesten erschütterte Land bittet die Uno ihre Mitglieder um fast 1,5 Milliarden Dollar. Drei Millionen Betroffene bräuchten Unterstützung, so Ban. In Petit Goave 60 Kilometer westlich von Port-au-Prince arbeiten derzeit zwei arche noVa- Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA) und versorgen etwa 5000 Einwohner eines Vorortes mit Reinwasser. Langfristig geht es arche noVa um die Reparatur des bestehenden kommunalen Leitungssystems sowie der Brunnen und Quellen im Distrikt von Petit Goave. Neben den zwei großen aus Dresden eingeflogenen TWA bereitet arche noVa den Einsatz von 30 Filteranlagen der Skyjuice Foundation (Siemens) vor. Die Aufbauarbeiten übernehmen in den kommenden Wochen unter anderem Steffen Schneider und Bernd Zschätzsch aus Dresden. Der Installateur und der Wasseringenieur lösen heute zwei arche noVa-Teammitglieder vor Ort ab.
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„Entsprechend unserer Erfahrung bei anderen Projekten richten wir in Haiti erneut unser Augenmerk auf die Wasserversorgung von Schulen und Kinderzentren“, so Anderson. „Als erstes installieren wir eine Filtereinheit in einem Kinderzentrum der tschechischen Organisation People in Need.“ Dort werden auch Toiletten und ein Waschplatz errichtet, sowie Hygieneschulungen für die Erzieher und Kinder angeboten.
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